DVV-Portal VolleyPassion - 28-tägige Frist für Registrierung beachten

Regionsvorsitzender Lothar Schulz führte beim Verbandstag des Nordwestdeutschen Volleyballverbandes (NWVV) eine starke 9-köpfige Delegation aus der Region Oldenburg an. Dabei wurde Monika Blömer, die Regionsschiedsrichterwartin, als Landesschiedsrichterwartin bestätigt.

Liebe Abteilungsleitende und stellvertretende Abteilungsleitende,

 

zur vergangenen Saison startete der DVV sein neues Portal VolleyPassion. Hierüber hatte der Nordwestdeutsche Volleyball-Verband umfangreich informiert.

 

Nach einer gewissen Eingewöhnungsphase verläuft die erforderliche Registrierung für Inhaber einer Spielerlizenz nun weitgehend reibungslos. Dennoch möchten wir an dieser Stelle die Aufmerksamkeit auf ein Detail aus der Spielerlizenzordnung, Anlage 7 zur Bundesspielordnung (BSO) lenken, welches besagt, dass mit Beginn der Spielzeit 2019/2020 die Frist, innerhalb derer die Registrierung nach Zuordnung zur Mannschaftsliste vorzunehmen ist, nur noch 28 Tage beträgt.

 

Ab diesem Zuordnungsdatum ist die Spielberechtigung ohne Registrierung nur 28 Tage gültig. Erfolgt innerhalb dieser Frist keine Registrierung, dann erlischt die Spielberechtigung. Der Spieler ist demnach für den Spielbetrieb nicht mehr spielberechtigt. Auf den ersten Blick könnte dies als eine simple Reduzierung der Frist wahrgenommen werden. Tatsächlich wurde die 28-tägige Frist aber bereits am 17.06.2018 vom DVV beschlossen und stellt somit lediglich die Rückkehr zum Regelfall dar. Aus § 3.2.3 der Spielerlizenzordnung (Anlage 7 BSO) ist ersichtlich, dass die Frist von 100 Tagen nur für die Saison 2018/2019 als Ausnahmeregelung gewährt wurde.

 

In SAMS ist diese Anpassung bereits vorgenommen worden. Damit ist die Frist von 28 Tagen also auch technisch wirksam. Der sogenannte DVV-Status eines Spielers wird in SAMS angezeigt. Ist die nur einmalig erforderlich Registrierung im DVV-Portal noch nicht erfolgt, dann gilt für Nutzer weiterhin die Vorgehensweise, diese aus dem eigenen SAMS-Account heraus vorzunehmen. Zur Vermeidung unnötiger Komplikationen bitten wir um Beachtung der jetzt gültigen 28-tägigen Frist.

Danke für eure Aufmerksamkeit und die vereinsinterne Weitergabe der Informationen.

 

Gruß Hartmut

NWVV Verbandstag in Hannover 2019


Foto: Eine große Delegiertenabordnung um ihren Vorsitzenden Lothar Schulz (2. Von rechts) stellte die Region Oldenburg auf dem NWVV-Verbandstag. Mit auf dem Foto DVV-Präsident Rene Hecht (7. von links), Klaus-Dieter Vehling (Präsident NWVV, 8. v.l.), Hubert Martens (Präsident WVV, 5. V.l.), NWVV-Ehrenpräsident Jan-Dieter Warntjen (3. V. l.)

Der Präsident des NWVV, Klaus-Dieter Vehling, begrüßte neben den mehr als 75 Delegierten aus allen Regionen Niedersachsens ganz besonders die LSB-Vizepräsidenten Maria Bergmann und Andre Kwiatkowski, außerdem den Präsidenten des Deutschen Volleyballverbandes (DVV) Rene Hecht sowie den Präsidenten des Westdeutschen Volleyballverbandes (WVV) Hubert Martens.

Das wohl größte Interesse am Verbandstag galt der Frage, ob der NWVV sich an einer Finanzspritze für den DVV beteiligen soll. Ab dem Jahr 2020 begehrt der DVV 600.00 €, ab 2021 sogar eine Mio. Euro mehr an Zuweisungen aus allen Landesverbänden. Dabei machte DVV-Präsident Hecht deutlich, dass der Bundesverband mit zu wenig hauptamtlichen Personal ausgestattet sei, um den Anforderungen an einen modernen und attraktiven Großverband gerecht werden zu können. In Fragen des Images, in der Außendarstellung des Volleyballs sowie bei der Ausnutzung von Synergien in Volleyballdeutschland gebe es erhebliche Defizite. Wenn der Volleyball weiter eine gewichtige Rolle im nationalen Sport spielen wolle, müsse sich hieran dringend etwas ändern. Seit Übernahme der Präsidentschaft im letzten Jahr habe er selbst feststellen müssen, dass bestens gemeintes und engagiertes Ehrenamt an seine Grenzen stößt. Problemstellungen seien zu komplex, Entfernungen zwischen den verschiedenen Partnern in Deutschland zu groß, um hier im Ehrenamt erfolgreich wirken zu können. Zahlreiche Delegierte stellten dem gegenüber, dass die Mitgliederarbeit, die Begeisterung von Menschen für den Volleyball, in den Vereinen vor Ort geleistet werde und diese statt dessen finanziell besser honoriert werden sollten. Hecht sprach hingegen von einem Masterplan Volleyball, der derzeit erarbeitet würde, und von dem nicht zuletzt die Vereine profitieren würden. Letztlich entschied der Verbandstag mit deutlicher Mehrheit, ihrem Präsidenten Vehling auf den Weg zum DVV-Verbandstag mit auf dem Weg zu geben, sich für eine Gesamtförderung aus allen Landesverbänden in Höhe von 600.000 € für 2020 einzusetzen. Vor einer weiteren Bereitstellung der Mittel für die Zeit ab 2021 sollte im kommenden Jahr der Masterplan vorgestellt und der dann ab 2021 geplant Mitteleinsatz detailliert vorgestellt werden. Vehling sprach von einem positiven Zeichen des Verbandstages und erklärte, seine Stimme von entsprechenden Zusagen des DVV abhängig zu machen.

Besondere Freude hatte Regionsvorsitzender Schulz daran, für einige Mitgliedsvereine gleich mehrere Ehrungen entgegennehmen zu dürfen. So erhielt der Oldenburger TB für die erfolgreiche Jugendarbeit u.a. den mit 750 € dotierten Irma-Bockelmann-Preis. Leicht betrübt zeigte sich die Oldenburger Delegation hingegen, weil ein Dringlichkeitsantrag vom Verbandstag nicht mit nötiger 2/3-Mehrheit zur Beschlussfassung angenommen worden ist; der Antrag verfolgte das Ziel, für die Zukunft 11er-Staffeln zu untersagen, da dadurch die Vereine in den Spielplangestaltungen zu stark eingeschnürrt würden. Der Antrag soll nunmehr im Hauptausschuss 2020 weiter verfolgt werden.